Bimmer – Diversity tauschen

Besitzer von e60/e61 Modellen kennen es: Man drückt aus der Entfernung auf den Knopf zum Öffnen und nichts passiert. Läuft man näher an das Auto, dann klappt es, vielleicht. Und es wird schlimmer, so dass man irgendwann direkt am Auto stehen muss zum Entriegeln/Verriegeln. Hier ist meistens das Diversity, bzw. der Antennenverstärker kaputt. Bei den E61 Modellen hat es meistens mit Feuchtigkeit zu tun. Ich fahre einen e60, deshalb hier die kurze Anleitung zum Tausch:

1) Diversity kaufen, hier die Liste aus dem ETK. Die Info welches Diversity man kaufen soll finden man auf dem Funkschlüssel. Wichtig ist vor allem die Mhz-Zahl, die Artikelnummer kann sogar abweichen. Ich habe z.B. die x32 benötigt, bei Ebay aber unglaublich günstig ein Diversity mit der Endnummer x33 geschossen.

Im 5series.net DYI finden sich eine gute Anleitung auf Englisch, deshalb hier die Deutsch-Fassung inkl dem wichtigsten Bild:
2) Hinten rechts(C-Säule) das Airbag Logo mit einem Sackmesser vorsichtig rausklipsen
3) Die Schraube dahinter lösen
4) Die C-Säule Abdeckung ist geklipst, vorsichtig rausziehen
5) Den dicken Schwarzen Stecker der dahinter sitzt lösen, genauso die Torx-Schraube daneben, das ist der Masse-Anschluss
6) Plastikabdeckung der dritten Bremsleuchte abziehen (geklipst)
7) Auf den hinteren rechten Platz setzen, nach oben blicken, den Himmel an der Kante leicht zu sich ziehen (geklipst), dahinter ist das Diversity zu sehen
8) Das Diversity ist auch geklipst, die 4 Klips die auf der Seite der hinteren Scheibe sitzen mit einem dünnen Schraubenzieher öffnen, das Diversity dabei leicht nach unten ziehen. Sind die 4 Klips auf kommt es einem entgegen
9) Antennenkabel lösen

Copyright 5series.net forums, User: blinkme_210
Copyright 5series.net forums, User: blinkme_210

10) Beim Wiedereinbau wieder das Antennenkabel zuerst anschliessen und danach die gleichen 4 Klips zuerst einrasten lassen und das Diversity dann einfach Richtung Dach drücken, die restlichen Klips rasten von selbst ein
11) Die Schritte in umgekehrter Reihenfolge abarbeiten

Ich habe 15 Minuten für den Umbau gebraucht. Das Auto lässt sich jetzt wieder aus grösserer Entfernung öffnen und schliessen. Jetzt hat auch der Panikknopf auf der Fernbedienung einen Sinn.

Vor dem Umbau lohnt es sich aber das originale Diversity genau anzuschauen. Mir fiel nach dem Umbauen auf dass mein altes Diversity korrodierte Kontakte hatte. Es ist also gut möglich dass es sogar immer noch voll funktionsfähig ist und ich hier nur mit etwas Schleifpapapier und Kontaktspray alle Probleme beseitigt hätte.

Jpeg

Schwarzwald – Tour 2014, extended edition

Da es im Schwarzwald noch mehr gute Strecken zu entdecken gibt bin ich mit einem guten Freund zu einer Zwei-Tagetour in den Schwarzwald aufgebrochen. Der Metzeler M7 RR war zwar schon leicht an der Verschleissgrenze, sollte aber hier dem Härtetest unterzogen werden.  Am ersten Tag stand Süd-Schwarzwald auf dem Programm:

Jpeg

Jpeg Jpeg Jpeg

 

 

 

 

Das Wetter spielte mit, da es an einem Freitag losging auch der Verkehr. Bis zum Abend war es somit ein reiner Kurvenrausch 😀 Landschaft war übrigens auch nett.

In der Pension Löffelschmiede erwartete uns bereits ein geübter Zweiradmechaniker, der auch für die Abendunterhaltung sorgte, sowie ein kühles Bier. Angenehme Location.
Jpeg Jpeg Jpeg

Jpeg

Am zweiten Tag war der Norden dran:

JpegHier musste der Metzeler richtig leiden. Mein Daytona Stiefel auch. Ich werde Daytona nach einer Spezialanfertigung inkl. Fersenschleifer fragen müssen. Der Security EVO G3 ist ein Klasse – Stiefel, nur nicht dafür ausgelegt was ich mit ihm anstellte.

IMG_20140824_182025_248 Jpeg Jpeg

 

 

Leider erwischte uns bei Baden-Baden noch eine Regenfront. Bei 12 Grad und Dauerregen für eine Stunde wurde es ziemlich kühl.
Problematisch erwies sich auch meine vordere Bremsenkombi, 848 EVO Bremscheiben und Brembo Sinter Beläge von der Panigale. Was im Trockenen eine Wucht ist, ist bei Regen lebensgefährlich. 4-5 Griffe ins Leere und danach direkt ins ABS unterlegt mit einem lauten Quitschen, war ein schöner Eiertanz. Zum Glück hatte ich noch die hintere Bremse. Der Metzeler „Slick“ hinten war da weniger das Problem.

Als es wieder abtrocknete ging der Kurvenrausch aber weiter 😀 War eine saugeile Tour. Nächstes mal kommen meine Schwarzwald Spezielagenten evtl. mit, dann wird die Tour auf die Vogesen ausgeweitet.

Schwarzwald – Tour 2014

Am ersten August ist in der Schweiz Nationalfeiertag. Es war der Freitag und somit der perfekte Tag, da normalerweise wenig los, eine kleine Tour zu machen.

Jpeg

Die Wahl fiel wie auch letztes Jahr auf den Schwazwald. Wie auf der Karte zu sehen ist ein ein gutes Stück im Donautal dabei und der für Biker am Wochenende gesperrte Lochenpass. Der wurde interessanterweise auch dieses Mal von interessanten Gestalten bevölkert. Letztes Jahr war es eine 125er Yamaha im S1000R Design, wo der Fahrer die ganze Zeit mit einem penetranten Ton hoch und runter fuhr, um sein Knie am Boden schleifen zulassen. Dieses Jahr war es ein grösseres Kaliber, der Fahrer versuchte auch die ganze Zeit im „hanging off“ zu fahren, merkwürdigerweise hatte er Jeans an 😉 War aber ein netter Kerl, nachdem er mich in Kurven mit seiner Technik stark ausbremste winkte er mich auf der halben Strecke vorbei, um danach auf der letzten Geraden doch noch vorbeizuschiessen. Wenigstens ein paar Kurven hat er mir gelassen.

Jpeg Jpeg Jpeg

 

 

 

 

Im Schwarzwald hatte ich dann zwei klasse Guides, Oli und Patrick mussten wegen mir extra früher von der Arbeit gehen, eine Qual am Freitag 🙂 So habe ich auch ein paar Strecken kennengelernt, die ich nie gefunden hätte.

Jpeg

Der Metzeler M7RR hat jetzt übrigens etwas mehr als 3000km hinter sich und sieht immer noch sehr gut aus, wenn auch etwas mitgenommen. Für weitere 1000 km sollte er noch reichen. Das Rutschen auf Bitumen kam nur bei über 30 Grad vor, im Schwarzwald habe ich nichts davon gemerkt. Somit werde ich den Reifen wieder montieren lassen.