Südtirol 2016

Es wird Zeit für einen neuen Blogbeitrag. Es ging wie letztes Jahr zu Luis nach Mölten/Südtirol.
Die Wettervorhersage für die drei Tage war übel, wir sind trotzdem los.
War die absolut richtige Entscheidung. Die Anfahrt war durchgehend trocken, wenn auch etwas kühl. Ich habe gelernt dass Schweizer ihre MeteoSwiss-App anders benutzen. Sie zoomen soweit rein bis kein Niederschlag mehr zu sehen ist, dann kommt auch keiner.

In Mölten angekommen mussten wir nochmals die Bergrennstrecke von Luis abfahren. Das sind die 12,8km bergauf von Terlan Richtung Mölten. Bester Belag, breite Strassen mit Auslaufzonen. NOT. Man beachte die Bindemittelspur auf einem der Fotos, hinter der Leitplanke gehts tief runter.
Bei Luis gabs wie immer sehr gute Verpflegung, ebenfalls wie immer mehr als ausreichend. Ich glaube ich habe in den paar Tagen 2kg zugenommen.

Samstag war wie immer eine schöne Kurvenhatz quer über die Pässe angesagt.
Abends gabs wie immer Unterhaltung und sehr viel zu Essen. Sehr viel.

Die Rückfahrt am Sonntag fing gut an, aber irgendwann schlug das Wetter zu. Stundenlang Dauerregen, Temperaturen zum Teil an der Gefriergrenze (z.B. Flüelapass). Die Schneefallgrenze war bei 1700m, wir waren über 2200m.

Es gab wie immer was zum Lernen: Die Conti Sport Attack 3 vorne mögen kein Wasser. Und keine Kälte. Und Bitumen schon gar nicht, vor allem wenn es nass und kalt ist. Und Gullideckel mitten im Scheitelpunkt, wenn es kalt und nass ist, sind die Ausgeburt des Teufels.
Man macht das Visier nicht auf, sonst steht das Wasser auf der Innenseite. Falle ich immer drauf rein.
Die Monoblocks vorne sind bei Trockenheit die Macht, Monsunregen können sie aber nicht ab. Heisst wenn man einen nassen und kalten Gullideckel in Scheitelpunkt der Kurve entdeckt und diesen auch gleich danach erwischt sollte man zaubern können um die Leitplanke nicht zu erwischen.
Regenkleidung sollte man ebenfalls in der passenden Größe kaufen und nicht in XXL.

Nächstes Jahr wieder 🙂

Südtirol 2015

Am 26 – 28.Juni fand ein kleines Ducati- (und Aprilia) Treffen bei Luis in Mölten statt.
Wir sind mit 3 Ducs in Stokach gestartet, wobei der Kürbis bereits nach wenigen km einen Motorschaden erlitt. Das alte Pferd kann nix für, bei 93tkm kann der originale und nie aufgemachte Motor sich mal auch eine kurze Pause gönnen.
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Wir sind zu zweit weiter, quer über die Alpen. Pässe wir der Julier oder das Stilfser Joch waren dabei.
Abends bei Luis angekommen gab es Knödel und Spaghetti, sowie eine Special – Ducati Eiskreation.
Der Oli, der mit dem Kürbis, kam noch nachts auf seiner Pflaume (Ducati ST2) hinterher, den Spass am Samstag wollte er nicht verpassen 🙂

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Der Samstag war ein reiner Kurvenrausch-Tag. Die Pässe kann wohl keiner mehr genau aufzählen, waren zu viele dabei. Und auch mal ein richtiges Gewitter in den Bergen. Die Reifen haben ziemlich gelitten aber nie Probleme gemacht, das neue Fahrwerk war ebenso absolut klasse.

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Erwähnenswert ist evtl. dass die Tankstellen in Italien meistens alle nur einen Automaten haben und so gut wie keine Karten nehmen. Heisst, immer kleine Scheine mitführen, Rückgeld gibt es nämlich auch nicht. Mir kam es auch so vor als ob der Sprit nicht die beste Qualität hatte, meine Monster lief rauher und zickiger wie normal, startete auch schlecht. Wieder daheim mit unserem Sprit ist sie wieder friedlich.
Abends gab es bei Luis wieder mal Essen (es wurde gegrillt) für ein ganzes Dorffest, wir waren aber nur sieben 🙂 Nächstes mal müssen es mehr Leute sein.

Sonntag gings wieder heim, wieder mal quer durch die Alpen. Der Mendelpass war neu asphaltiert, teilweise war aber zu viel Verkehr unterwegs und es war viel zu heiss. Oben auf dem Bernina gab es eine Bratwurst zu gewohnten schweizer Preisen. Das Highlight der Rückreise war aber der Albulapass. Trotz gutem Belag und schöner Kurven sind wir geschlichen und die ganze Zeit nur rechts und links geschaut. Das Panorama war unglaublich. Ich kam mir vor wie in „Herr der Ringe“, alles grün, überall hohe Berge, Bergbäche und Seen mit klarem Wasser.

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Der 3-Tage Trip mit knapp 1200 Kilometern war echt ein Erlebnis. Kurven überall, keine Probleme mit der Polizei, Top-Blümchenpflücker-Truppe und alle sind wieder heile heim gekommen. Und die Verpflegung von Luis war absolut klasse 🙂 Dass müssen wir wiederholen.

Schwarzwald – Tour 2014, extended edition

Da es im Schwarzwald noch mehr gute Strecken zu entdecken gibt bin ich mit einem guten Freund zu einer Zwei-Tagetour in den Schwarzwald aufgebrochen. Der Metzeler M7 RR war zwar schon leicht an der Verschleissgrenze, sollte aber hier dem Härtetest unterzogen werden.  Am ersten Tag stand Süd-Schwarzwald auf dem Programm:

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Das Wetter spielte mit, da es an einem Freitag losging auch der Verkehr. Bis zum Abend war es somit ein reiner Kurvenrausch 😀 Landschaft war übrigens auch nett.

In der Pension Löffelschmiede erwartete uns bereits ein geübter Zweiradmechaniker, der auch für die Abendunterhaltung sorgte, sowie ein kühles Bier. Angenehme Location.
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Am zweiten Tag war der Norden dran:

JpegHier musste der Metzeler richtig leiden. Mein Daytona Stiefel auch. Ich werde Daytona nach einer Spezialanfertigung inkl. Fersenschleifer fragen müssen. Der Security EVO G3 ist ein Klasse – Stiefel, nur nicht dafür ausgelegt was ich mit ihm anstellte.

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Leider erwischte uns bei Baden-Baden noch eine Regenfront. Bei 12 Grad und Dauerregen für eine Stunde wurde es ziemlich kühl.
Problematisch erwies sich auch meine vordere Bremsenkombi, 848 EVO Bremscheiben und Brembo Sinter Beläge von der Panigale. Was im Trockenen eine Wucht ist, ist bei Regen lebensgefährlich. 4-5 Griffe ins Leere und danach direkt ins ABS unterlegt mit einem lauten Quitschen, war ein schöner Eiertanz. Zum Glück hatte ich noch die hintere Bremse. Der Metzeler „Slick“ hinten war da weniger das Problem.

Als es wieder abtrocknete ging der Kurvenrausch aber weiter 😀 War eine saugeile Tour. Nächstes mal kommen meine Schwarzwald Spezielagenten evtl. mit, dann wird die Tour auf die Vogesen ausgeweitet.